Der Schutz der Umwelt ist heutzutage für viele Menschen leider nicht mehr selbstverständlich. Gedankenlos wird oftmals der Müll in der Natur entsorgt. Mal eben eine Tüte aus dem fahrenden Auto geworfen und schon stapelt sich der Unrat entlang der Straßenränder.
Daher ist es umso
erfreulicher, dass die Schüler der Klasse 3a der Grundschule
in Alchen den
Wunsch nach einem Umwelttag an ihren Lehrer, Heinz Fischbach,
herantrugen.
Ausgerüstet mit Müllgreifern, Schutzhandschuhen und
Plastiksäcken machten sie
sich auf den Weg, um die Umgebung der Grundschule, des Sportplatzes
sowie einen
Teil des Waldes oberhalb von Alchen vom Unrat zu befreien.
Unterstützt wurden
sie dabei durch ihre Mitschüler aus der Parallelklasse 3b und
deren Lehrerin,
Christiane Baumann.
Die Schüler hatten alle
Hände voll zu tun und staunten nicht schlecht, als sie nicht
nur Plastiktüten
und Flaschen sondern auch Autoteile, alte Gartenstühle,
Teppichreste und sogar
eine große Blechplatte im Wald fanden. Mit solchen Mengen
hatte niemand gerechnet!
Alle packten mit an, um mit vereinten Kräften den
Müll zum Sammelpunkt auf die
Wolfskaute zu transportieren.
Nach getaner Arbeit lud der
Ortsvorsteher Volker Nimke zur Stärkung in den
Öalcher Backes ein, wo der
Heimatverein Alchen frisch gebackene Pizza servierte und die
zuständige
Försterin, Frau Birkhölzer, Informationen
über den Lebensraum Wald gab.
Dieser
erlebnisreiche
Vormittag wird den Schülern sicherlich noch lange im
Gedächtnis bleiben. Neben
dem Umweltaspekt haben sie vor allen Dingen auch gelernt, dass man
gemeinsam
viel erreichen kann.

